Load-Balancing und Skalierung
Load-Balancing verteilt Anfragen auf mehrere Server und hält Anwendungen bei Lastspitzen und Serverausfällen erreichbar.
Ausfallrisiko Einzelserver
Fällt ein einzelner Server aus oder ist er überlastet, steht die Anwendung still. Bei Shops und Portalen kostet das Umsatz oder blockiert Geschäftsprozesse.
Skalierung: vertikal oder horizontal
Vertikal: Ein größerer Server liefert mehr Rechenleistung, stößt aber an Grenzen.
Horizontal: Mehrere Server teilen sich die Last. Das ist ausfallsicherer, im Betrieb aber aufwendiger.
In der Cloud passt sich die Zahl der Server automatisch an die Last an, wenn die Anwendung dafür ausgelegt ist.
Voraussetzungen in der Anwendung
Sitzungen und Cache liegen zentral, etwa in Redis, Uploads in einem gemeinsamen Speicher. Die Datenbank wird bei Bedarf repliziert. Health-Checks nehmen fehlerhafte Server automatisch aus der Verteilung.
Vorgehen
Oft genügen Caching und Optimierung, was günstiger ist als zusätzliche Server. Sonst planen wir die Architektur für horizontale Skalierung und setzen sie schrittweise um.
Lasttests vor Kampagnen zeigen, wie viele gleichzeitige Nutzer das System verkraftet.