UX-Kennzahlen messen
UX-Kennzahlen zeigen, welche Änderung wirkt, und geben Budgetentscheidungen eine belastbare Grundlage.
Ausgangslage
Mit UX-Kennzahlen begründest und priorisierst du Investitionen in Design und Entwicklung. Wer alles misst, erkennt nichts. Sinnvoll sind deshalb wenige Kennzahlen, die direkt mit Umsatz, Anfragen oder Supportaufwand zusammenhängen.
Die passenden Kennzahlen
Aufgabenerfolg: wie viele Nutzer eine Anfrage, einen Kauf oder eine Registrierung abschließen.
Abbruchpunkte: wo Nutzer ein Formular oder den Checkout verlassen.
Aufwand: Zeit und Schritte bis zum Ziel.
Zufriedenheit: standardisierte Fragebögen wie SUS oder kurze Umfragen auf der Seite.
Technische Qualität: Ladezeit und Reaktion, gemessen über die Core Web Vitals.
Bei Portalen und Web-Anwendungen zeigen etwa Supportanfragen zu einer Funktion, wo eine unklare Oberfläche Kosten verursacht.
Werkzeuge und Datenschutz
Für Webanalyse, Heatmaps und Befragungen nutzen wir je nach Bedarf Google Analytics 4, Matomo oder Hotjar. Das Tracking planen wir DSGVO-konform, mit Consent-Management, IP-Anonymisierung und dokumentiertem Tracking-Konzept. Heatmaps und Sitzungsaufzeichnungen setzen wir nur befristet ein. Eingaben in Formularfelder bleiben dabei ausgeblendet.
Vorgehen
Ziele und passende Kennzahlen festlegen.
Events und Trichter definieren und die Messung einrichten.
Vor jeder Änderung einen Ausgangswert festhalten.
Ergebnisse regelmäßig mit dem Ausgangswert vergleichen und nach Wirkung und Aufwand priorisieren.
Ergebnis
Du erhältst ein Dashboard mit wenigen, aussagekräftigen Kennzahlen. Warum etwas passiert, klären bei Bedarf Usability-Tests. Die Messung ist so dokumentiert, dass dein Team sie selbst lesen und erweitern kann.