Barrierefreiheits-Check für Designs
Ein Check nach WCAG 2.2 AA findet Barrieren im Entwurf, solange ihre Korrektur wenig kostet.
Ausgangslage
Die meisten Barrieren entstehen im Design. Schwache Kontraste oder kleine Klickflächen sind im Entwurf schnell behoben. Nach dem Launch kosten sie Entwicklungszeit. Seit dem 28. Juni 2025 gilt außerdem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für viele digitale Verbraucherangebote.
Was wir prüfen
Kontraste: 4,5:1 für Fließtext, 3:1 für große Schrift und Bedienelemente.
Typografie: Lesbarkeit und Verhalten bei 200 % Vergrößerung.
Fokus und Zustände: sichtbarer Fokus sowie Hover-, Fehler- und deaktivierte Zustände.
Bedienbarkeit: Klickflächen ab 24 × 24 Pixeln und Alternativen zu Wischgesten.
Formulare: sichtbare Beschriftungen und verständliche Fehlermeldungen.
Vorgehen
Wir prüfen die Figma-Dateien mit Kontrastrechner und Checkliste nach WCAG 2.2 AA. Jeder Befund erhält eine Priorität und einen Korrekturvorschlag. Bei Design-Systemen beginnen wir mit den Basiskomponenten, denn Korrekturen dort wirken überall.
Ergebnis
Der Bericht mit Befunden, Prioritäten und korrigierten Beispielen dient als Nachweis und Grundlage für die technische Prüfung.