Serverseitiges Tracking
Beim serverseitigen Tracking verteilt ein eigener Server die Daten an Google, Meta und andere Dienste. Du steuerst, was übertragen wird, und die Seiten laden schneller.
Grenzen des Trackings im Browser
Beim klassischen Tracking sendet der Browser die Daten direkt an jeden Anbieter: viele Skripte, längere Ladezeiten, wenig Überblick. Werbeblocker und Intelligent Tracking Prevention in Safari verursachen zudem Datenverluste. Fehlende Conversions verschlechtern die Optimierung bezahlter Kampagnen.
Funktionsweise
Der Browser sendet einen einzigen Datenstrom an einen Tagging-Server unter deiner Domain, der die Daten gezielt verteilt. Wir nutzen meist den serverseitigen Google Tag Manager in einer EU-Region, für Werbeplattformen offizielle Schnittstellen wie die Conversions API von Meta.
Vorteile
Kontrolle: IP-Adressen kürzen, Kennungen entfernen, Daten filtern, bevor sie an Dritte gehen
Ladezeit: weniger Skripte im Browser
Datenqualität: stabilere First-Party-Cookies und zuverlässigere Conversion-Erfassung
Daten wie Marge oder Kundenstatus lassen sich ergänzen, ohne sie im Browser offenzulegen.
Rechtlicher Rahmen
Serverseitiges Tracking umgeht keine Einwilligung. Für Kennungen im Browser gilt weiterhin § 25 TDDDG, und die Einwilligung steuert auch serverseitig, welche Daten wohin gehen.
Die Datenflüsse dokumentieren wir für dein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten.
Aufwand und Betrieb
Ein Tagging-Server verursacht laufende Hosting-Kosten. Wir richten ihn ein, überwachen Verfügbarkeit und Kosten und übernehmen Updates. Bei kleineren Websites prüfen wir vorher den Nutzen.