Scrolltiefe und Leserate messen
Scrolltiefe und aktive Lesezeit zeigen, welche Inhalte gelesen werden und wo das Interesse endet. Daraus folgen Hinweise für Aufbau, Länge und Themen.
Leserate und Content-Budget
Seitenaufrufe zeigen nicht, ob ein Inhalt gelesen wird. Wer in Redaktion, Content-Marketing oder Produktseiten investiert, sieht mit der Leserate, welche Formate und Themen sich lohnen.
Messmethoden
Scrolltiefe: GA4 erfasst standardmäßig nur, ob 90 % der Seite erreicht wurden. Wir ergänzen über den Tag Manager Schwellen bei 25, 50 und 75 %.
Sichtbarkeit von Abschnitten: Ein Event, sobald etwa das Fazit oder ein Call-to-Action sichtbar wird.
Lesezeit: Aktive Zeit auf der Seite, nur solange der Tab im Vordergrund ist.
Leserate: Gelesen ist ein Artikel, wenn das Textende in einer zur Länge passenden Zeit erreicht wird.
Hohe Scrolltiefe bei sehr kurzer Zeit deutet auf Überfliegen hin, nicht auf Lesen.
Auswertung
Der Vergleich von Artikeln und Seitentypen zeigt, welche Themen zu Ende gelesen werden und ob frühe Ausstiege an Länge, Einstieg oder Gerät liegen.
Auf Produktseiten zeigt die Messung, ob wichtige Argumente gesehen werden.
Technik und Datenschutz
Die Messung läuft über Tag Manager und GA4 oder Matomo auf eigenen Servern, erst nach Einwilligung. Jede Schwelle sendet nur ein Event je Seitenaufruf. Das hält Datenmenge und Ladezeit gering.
Grenzen der Messung
Scrolltiefe misst Aufmerksamkeit nur indirekt, denn lange Seiten erreichen seltener das Ende. Wir vergleichen Werte deshalb mit ähnlichen Seiten und mit Conversions.